bahias.de

Teneriffa - Insel des ewigen Frühlings

Pico del Teide

Das im Südosten von Gran Canaria und im Südwesten von der kleinen Insel Gomera eingerahmt wird, ist die größte Insel des Kanarischen Archipels. Mit mehr als zweitausend Quadratkilometern Fläche und einer Form, die an ein Dreieck ( bzw. Ente, Entenschnabel) erinnert, ragt die Insel aus den Fluten des Ozeans auf wie eine mächtige, schwimmende Pyramide. In der Sprache der Ureinwohner, der Guanchen, bedeutet ihr Name soviel wie „Weißer Berg", abgeleitet von den schneebedeckten Gipfeln des mächtigen Vulkans Pico de Teide, der mit seinen 3718 Metern das gesamte Archipel beherrscht. Der Ursprung von Teneriffa und der anderen Kanaren geht auf gewaltige seismische Erscheinungen und Eruptionen zurück, die vor Millionen Jahren die Inseln aus den Tiefen des Meeres aufsteigen ließen.
Nein, von seiner Faszination hat er nichts eingebüßt. Flugzeuge umkreisen ihn in respektvollem Abstand, bevor sie zur Landung auf Teneriffa ansetzen. Schon aus großer Entfernung weist er den Weg zu seiner Insel, deren Wahrzeichen er ist. Oft trennt Ihn eine dichte Wolkendecke von der Welt darunter. Dort oben herrscht er über eine lebensfeindliche Mondlandschaft – der König der Vulkane, der Pico del Teide. Immer hat er die Menschen beeindruckt, ja geängstigt. Noch 1909 gab es an seinem Nordhang einen Ausbruch. Schon durch die Legenden des Altertums geisterte eine Insel mit Namen Nivaria, die Verschneite, deren weiße Spitze Seefahrer von weitem sahen, ohne sie Selbst entdecken zu können. Die Guanchen, die ersten Siedler Teneriffas, vermuteten hinter den Ausbrüchen des Teide den Zorn des Gottes Guayote. Kolumbus hielt Funken und Rauch, die von ihm aufstiegen, für ein böses Omen für seine erste Entdeckungsreise.

kontrastreiche Pflanzenwelt

Teneriffa begeistert durch Kontraste

  • Urlaub am Strand geniessen
  • in Kiefernwäldern wandern
  • Delphine im Atlantik beobachten
  • Badespaß am Tag
  • durchfeierte Nächte
  • traditionelle Feste erleben
  • durch moderne Shoppingcenter bummeln
  • seltene Pflanzen entdecken
  • Tauchen im Meer
  • klettern in Schluchten
Puerto de la Cruz

 

Bei der Ankunft fährt aber vielen erst einmal der Schreck in die Glieder. Der Süden ist rau und verdorrt. Wasser das wird deutlich, ist ein ebenso kostbares wie seltenes Gut. Der Norden dagegen wird (Valle de la Orotava oder La Laguna) als die grünen Lunge Teneriffas bezeichnet. In dieser Region ist es stets kühler als im Süden. Wer dort allerdings afrikanisches Klima befürchtet – der Schwarze Kontinent liegt immerhin nur gut 300 km entfernt – wird angenehm überrascht. Vielmehr herrscht ewiger Frühling, kaum über 30 Grad im Sommer und selten unter 20 Grad im Winter. Die Urlaubsgebiete Los Cristianos und Playa de las Américas im Süden lassen kaum einen Urlauberwunsch offen. Im Norden ist Puerto de la Cruz schon seit Jahren ein bekanntes Urlaubsziel.

Sehenswürdigkeiten, Orte und Erlebnisse

Drago Milenario

Drago Milenario

Den Tausendjährigen Drachenbaum in Icod de los Vinos.

Mariposario del Drago

Der tropische Garten bietet das Schauspiel tausender frei umherfliegender Schmetterlinge und befindet sich fast neben dem Drachenbaum in Icod de los Vinos.

Pico del Teide

Von La Laguna aus führt die schönste der Insel hinauf in die einsame Welt des Teide – Nationalparks, allerdings gibt es noch drei weitere Strecken hinauf zum Teide (von Playa de las Americas, Chio und La Orotava). Nicht auslassen darf man die Seilbahnfahrt auf den Höchsten Berg Spaniens.