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Gran Canaria – Verkannte Schönheit

Gran Canaria

Der Name der beliebten Ferieninsel ruft erst einmal bestimmte Bilder hervor: Touristenrummel rund um die Uhr, Hotel und Apartmentburgen an goldgelben Sandstränden, Kneipen , Bars und Diskotheken für ein nimmermüdes Reisepublikum. Kaum ein anderes Urlaubsziel im europäischen Atlantik wird von so vielen Touristen besucht wie die fast kreisrunde Insel des kanarischen Archipels.
Oft wird Gran Canaria als „ Minikontinent" bezeichnet. Und in der Tat ist diese mit 1532 Quadratkilometer drittgrößte Insel des Archipels die vielgestaltigste. Sie vereint die unterschiedlichsten Landschaftstypen: Wüsten mit vierzig Meter hohen Wanderdünen aus feinstem hellen Saharasand, ockerfarbenes Ödland, das von Rissen und Schrunden zerfurcht wird wie die Haut eines Elefanten, Kiesel- und Felsstrände aus schwarzer Lava, dunkelgraue Steilküsten, von Monolithen überragte, alpin wirkende Gebirge, ausgebrannte – kahle und begrünte Krater, Schluchten, die teils einer Mondlandschaft, teils dem „ Garten Eden" gleichen, Bananen- und Tomatenplantagen, Kiefernwälder und Mandelgärten, Drachenbäume, Palmen und Kandelaberkakteen, einen gut ausgebauten Welthafen und viele kaum geschützte Fischerbuchten, weißgetünchte Kirchen und brokatgekleidete Madonnen, Bauern, Händler und Beschäftigte einer blühenden Tourismusindustrie, dazu eine noch immer geheimnisvolle Vergangenheit mit Höhlenwohnungen und Kultstätten, mit Grabbauten (Tumuli) und in Stein geritzten Zeichen.
Die Urlaubsgebiete heißen Maspalomas und Playa del Inglés und liegen im Süden der Insel. Ganz bekannt sind auch Puerto Rico und Puerto de Mogán.

Sehenswürdigkeiten, Orte und Erlebnisse

Maspalomas

Maspalomas

Wie in einem Märchen aus Tausendundeiner Nacht locken verheißungsvoll die einzigartigen Dünen von Maspalomas.

 

Las Palmas de Gran Canaria

Die Hauptstadt Gran Canarias und der gleichnamigen (Ost-)Provinz der Kanaren, ein Kultur- und Wirtschaftszentrum , ist eine lebhafte Hafenstadt und sogar ein herrlicher Platz für einen außergewöhnlichen Strandurlaub. Die Einheimischen wissen die Werte ihrer Stadt die vielen Touristen unbekannt ist, zu schätzen. Immerhin lebt hier mit knapp 400.000 Einwohnern mehr als die Hälfte der Gesamtbevölkerung Gran Canarias.

Arucas

Arucas

Die Stadt der blauschwarzen Basaltsteine und der berühmtesten Steinmetzen Gran Canarias, die sich mit ihrer Pfarrkirche eine wahre Kathedrale geschaffen haben.

Firgas

Das kleine Städtchen begegnet einem überall auf der Insel – durch sein gutes Mineralwasser Aquas de Firgas. Firgas zeigt sich schmuck herausgeputzt, nicht nur mit Azulejos – Bänken.

Puerto de Mogán

Puerto de Mogán

Der kleine Fischereihafen wurde durch den zurückhaltenden Bau eines Jachthafen mit Apartments und einem bescheidenen Hotel zum vielleicht schönsten Ferienort der Insel. Man nennt den Hafen auch "Klein Venedig".

Puerto Rico

Der Wassersportort der Superlative zieht vor allem Jugendliche und Familien an.

Roque Nublo

Fataga

Wunderschön liegt das kleine Dorf in und über seiner Palmenoase, die höchsten Berge der Insel um den Pico de las Nieves als Kulisse.

Roque Nublo

Der geheimnisvolle Nebelfels galt früher als Heiligtum heute als Wanderparadies.

Pico de las Nieves

Mit 1949 m Gran Canarias höchster Berg. Gipfelstürmen ist nicht möglich, doch ringsrum breitet sich ein herrliches Panorama aus.